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Am 12.09.2007 fand im Ferdinand-Trimborn-Saal der
städtischen Musikschule ein außergewöhnliches Konzert statt. 28 junge Musiker
aus der finnischen Partnerstadt Kokkola von 15 bis 23 Jahren boten den
zahlreichen Besuchern unter dem Titel „Kammermusik für Blasinstrumente“ eine
abwechslungsreiche Kostprobe ihres Könnens. Am 15. September werden sie dann
gemeinsam mit Jugendlichen aus Ratingen und Gangarin bei einem internationalen
Konzert auf dem Marktplatz zu sehen sein.
Als erstes begrüßte
Musikschulleiter Paul Sevenich alle Anwesenden – sowohl auf Deutsch als auch auf
Englisch – und stellte Ferdinand Trimborn, den Stifter des gleichnamigen
Saales, als Ehrengast vor. Daraufhin betrat das Blechbläser-Sextett die Bühne und
gab souverän 3 Stücke zum Besten. Das eindeutige Highlight dieses Ensembles war
„Trumpet Voluntary“ von dem berühmten englischen Komponisten Henry Purcell, bei
dem besonders gut die Trompeten zur Geltung kamen. Als nächstes stand dann ein
Auftritt des Holzbläser-Quintetts auf dem Programm, die mit brasilianischem Pop
frischen Wind in die Veranstaltung brachten. Nahezu nahtlos vollzogen sie
daraufhin einen abrupten Stilwechsel und plötzlich war der Raum erfüllt von den
heißblütigen Klängen aus Bizets „Carmen“. Hatten die Holzbläser bei den Stücken
zuvor auch noch unsicher gewirkt, so schien plötzlich alle Nervosität von ihnen
abgefallen zu sein, und schwungvoll vollendeten sie die „Habanera“. Das
Publikum dankte es ihnen mit einem donnernden Applaus.
 Konzert der finnischen Gäste 
Nun spielte ein Tuba-Quintett
auf, das trotz einiger behäbig wirkender Läufe durchaus überzeugen konnte.
Oftmals erzeugten die tiefen Melodien eine ganz eigene, spannungsgeladene
Atmosphäre, und das rhythmische Schnipsen des Orchesters trug ein Übriges zum Gelingen
des Auftritts bei. Abgerundet wurde das musikalisch überaus abwechslungsreiche
Programm schließlich noch durch einen lautstarken Auftritt des
Blechbläser-Sextetts, das zwei weitere Stücke zum Besten gab.
Am Ende dankte Herr Sevenich
den ausführenden Musikern für die gute Performance und schloss mit den Worten:
„Die Mischung muss stimmen“. In diesem Fall, da war sich das Publikum einig,
hatten die Finnen genau den richtigen Mix von Stücken quer durch die
Jahrhundert und verschiedener Musikgenres erwischt. Unter kräftigem Applaus
verließen die verschiedenen Ensembles schließlich die Bühne.
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